Alle Beiträge von Frank Müller

MLF on Tour in Knapsack

Brandbekämpfung in Müllverbrennungsanlage geprobt

Der Chemiepark Knapsack gehört mit mehr als 2.200 Beschäftigten und einer Fläche von 180 Hektar zu den wichtigsten Chemiestandorten in unserer Region. Namhafte Unternehmen wie z. B. Bayer, Clariant oder EEW haben dort Produktionsstandorte. Für die Sicherheit im Chemiepark sorgt die InfraServ, die u. a. auch die dortige Werkfeuerwehr betreibt.

Gemeinsam mit den Feuerwehrleuten der Werkfeuerwehr stand für die Löschgruppe Nörvenich Ende Juni eine nicht alltägliche Übung auf dem Programm. Die Verantwortlichen der Werkfeuerwehr informierten sich vor allem über das neue Druckluftschaumsystem im MLF, welches zurzeit in Nörvenich in Erprobung ist. Dies vor allem aufgrund der besonderen Brandgefahren die in der EEW Müllverbrennungsanlage herrschen. EEW betreibt im Chemiepark ein Ersatzbrennstoffkraftwerk. Hier werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe, vor allem Müll, thermisch verwertet. Die entstehende Energie wird in Form von Strom und Prozessdampf innerhalb des Chemieparks verwertet.

In den großen Vorratsbunkern besteht erhebliche Brandgefahr, oft durch von außen eingetragene Glutnester oder das im Silo entstehende Methangas.

Im Rahmen der Übung überprüften wir bereits Hochdruckschaum, welches hier ein ergänzendes und geeignetes Löschmittel ist. Anschließend stand eine Besichtigung der EEW Müllverbrennungsanlage auf dem Programm.

Gemeinsam mit dem Löschzug der Werkfeuerwehr wurde ein Löschangriff im Vorratssilo vorgenommen. Hierbei kam aus zwei Rohren Druckluftschaum zum Einsatz, der sich auch hier vor allem aufgrund der hohen Wurfweite und Konsistenz als geeignetes Löschmittel erwies.

Hier ein paar Bildimpressionen.

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Großtierrettung – so geht‘s

Unfälle mit Pferden stellen Einsatzorganisationen, wie Feuerwehren, Polizei aber auch Tierärzte vor große Herausforderungen. Hier kommt es nicht nur auf das Wissen über die spezifischen Gefahren bei Tierunfällen an, sondern auch auf die richtige Taktik und Vorgehensweise bei einer korrekten, professionellen und vor allem tiergerechten Rettung.
Wie dies in der Praxis aussieht, dazu hatten Feuerwehrleute aus der Gemeinde Nörvenich Mitte Mai Gelegenheit. In einem Workshop Großtierrettung wurde der richtige Umgang mit verunfallten Großtieren, wie beispielsweise Pferden aber auch Kühen, trainiert. Hierzu hält das Feuerwehrschutztechnische Zentrum des Kreises Düren Spezialgerätschaften zur Verfügung, darunter spezielle Zuggurtmaterialien für die Kopffixierung und spezielle Hebetücher für Pferde und Kühe.

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Foto: Frank Müller – Feuerwehr Nörvenich


RTL West beim Seminar Großtierrettung am FTZ in FTZ Stockheim
Quelle: http://www.rtl-west.de/beitrag/artikel/pferd-am-haken/

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MLF ON TOUR IN EUSKIRCHEN

Am vergangenen Wochenende war das MLF aus dem Projekt “ FeuerwEHRENsache zu Besuch bei der Eröffnungsfeier der neuen Feuerwache der Feuerwehr Euskirchen.

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Auf der Fahrt nach Euskirchen wurde das Flugfeldlöschfahrzeug des Fliegerhorst Nörvenich begleitet da das Fahrzeug nur mit einem Begleitfahrzeug auf öffentlichen Straßen unterwegs sein darf. Vor Ort IMG_5700wurde das MLF der Öffentlichkeit vorgestellt und die Kameraden aus Nörvenich konnten an diesem Tag dem interessierten Besucher viele Fragen über das Fahrzeug und das Pilotprojekt beantworten.

Wir möchten uns bei der Feuerwehr Euskirchen für die Einladung zu diesem Tag herzlich bedanken.

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Wie löscht die Feuerwehr in Zukunft?

Feuerwehr Nörvenich nimmt an einem Pilotprojekt teil, in den innovative Fahrzeugtechniken   im Feuerwehralltag überprüft werden 

Präsentation im Rahmen einer Realbrand-Ausbildung
am Samstag, den 14. Mai 2016  13.00 – 15.00 Uhr
auf dem Schulhof der ehemaligen Hauptschule Nörvenich

landesweit stehen vor allem die Freiwilligen Feuerwehren vor großen Herausforderungen. Mit immer weniger Personal, vor allem tagsüber, gilt es, immer komplexere Einsätze – sei es bei WP_20160428_16_40_01_Pro2Verkehrsunfällen, aber vor allem auch bei Bränden – zu bewältigen. Durch neue Baustoffe, beispielsweise in Niedrigenergiehäusern oder mit zunehmendem Einsatz von Kunststoff, haben sich auch die Gefahren der Brandbekämpfung verändert. Hierzu zählt insbesondere die rasant gestiegene Gefahr der Explosion von Rauchgasen.

Im Rahmen eines Pilotprojektes des Landes NRW in Zusammenarbeit mit dem Verband der Feuerwehren NRW werden jetzt Konzepte für neue Feuerwehrfahrzeuge und neue Löschtechniken von Feuerwehren unter Praxisbedingungen getestet.

Eines dieser innovativen Fahrzeugkonzepte ist zurzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich im Einsatz. Dabei handelt es sich um ein kompaktes mittleres Löschfahrzeug, welches von Grund auf auf die neuen Herausforderungen konzipiert wurde – und vor allem mit weniger Personal auskommen soll.

Haben Sie Interesse, das innovative Fahrzeugkonzept einmal kennenzulernen?

– Dann laden wir Sie recht herzlich ein. Schauen Sie bei uns vorbei.

Am Samstag 14.05.2015 findet auf dem Gelände des ehemaligen Schulhofes der Hauptschule Nörvenich eine sogenannte Realbrand-Ausbildung statt. Unsere Feuerwehrleute trainieren dabei den Einsatz von Hochdruckschaum in einem Brandcontainer unter realistischen Bedingungen. Schauen Sie doch einfach einmal vorbei. Wir würden uns sehr freuen.

Bericht zur Veranstaltung Wie löscht die Feuerwehr in Zukunft?

Um 7:30 Uhr trafen sich die Kameraden im Gerätehaus in Nörvenich um alles für ein sehr lehrreiches Ereignis vorzubereiten:
Im Rahmen der Fahrzeugerprobung im „Projekt Feuerwehrensache“ wurde uns für diesen Tag eine feststoffbefeuerte Brandsimulationsanlage (kurz: BSA) an der alten Hauptschule Nörvenich zur Verfügung gestellt.

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Hier konnten die Atemschutzgeräteträger der gesamten Gemeindefeuerwehr Nörvenich das Vorgehen in einem Wohnungsbrand und das Verhalten bei einer Rauchgasdurchzündung (Flashover) üben. Nebenbei wurde auch die Wirkung von verschiedenen Löschmitteln (Schaum, Netzmittel und Wasser), die das Mittlere Löschfahrzeug (MLF) zum Einsatz bringen kann, getestet.

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