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Unwettertief Cathleen hat das Münsterland in eine Art Krisengebiet verwandelt. Für die Menschen dort gibt es jetzt Hilfe aus dem Kreis Düren. Am Freitagnachmittag sind aus den Kreisen Düren und Euskirchen rund 150 Bereitschaftskräfte der Feuerwehr und etwa 30 Einsatzfahrzeuge nach Ahaus im Kreis Borken gefahren, um ihren Kollegen dort zur Seite zu stehen. Sie trafen sich am Feuerschutztechnischen Zentrum in Stockheim, um von dort gemeinsam loszufahren. Alle sind nach Angaben der Feuerwehr ehrenamtlich arbeitende Feuerwehrleute. In Ahaus haben die Menschen mit überfluteten Straßen und Kellern, Stromausfällen und Schäden an Häusern zu kämpfen. Das Kanalsystem ist wegen des vielen Regens komplett überlastet, und die Kläranlagen sind ausgefallen. In Ahaus gingen innerhalb von 24 Stunden 158 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Das entspricht einer Menge von fast zwei Badewannen. Der Einsatz der Feuerwehr ist znächst auf zwölf Stunden ausgelegt. Sollte noch länger Hilfe benötigt werden, werden die Feuerwehrleute mit Bussen ausgetauscht, sagte uns der Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Wolfram. Angst, dass der Kreis Düren für den Fall schwerer Unwetter selbst unterversorgt wäre, brauche man nicht zu haben, so Wolfram weiter. Denn es blieben genügend Feuerwehrleute hier.
Quelle: http://www.radiorur.de/rur/rr/507172/news/kreis_dueren |